OpenStreetMap vs. Google Maps – Community vs. Internet-Gigant

Wenn es um Karten oder Navigation im Internet geht, fällt jedem sofort Google Maps ein – ein Beleg dafür, dass es Google hier gelungen ist, ein Monopol aufzubauen. –

Doch es gibt Konkurrenz für den Internet-Giganten: OpenStreetMap hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Alternative entwickelt – und das aus guten Gründen: das Projekt zur Erstellung einer freien Weltkarte, gegründet im Jahre 2004 von Steve Coast , basiert auf den Beiträgen einer weltweiten Community. Und das funktioniert! Die Karte ist in vielen Gegenden nicht nur detaillierter als Google Maps, sie ist auch aktueller. Die Community trägt Änderungen einfach rascher zusammen als das für eine Firma wie Google möglich ist. Doch Google hat nachgezogen: Es gibt immer ausgefeiltere Möglichkeiten, die Karte durch die Benutzer verbessern zu lassen – Google goes community!

Doch ein entscheidender Unterschied bleibt: Die Daten gehören Google und sind damit in der Hand eines Monopolisten, mit allen Vor- und Nachteilen. Die in OpenStreetMap zusammen getragenen Daten gehören niemandem exklusiv und sind frei verwendbar.

Die Sammlung der Daten ist jedoch nur die eine Seite des Projekts, die andere ist die Nutzung der Daten in nützlichen Karten im Web. Auch hier ist freilich die Community gefragt, auch wenn es in letzter Zeit zunehmend kommerzielle Anbieter gibt, die Produkte auf der Basis der OSM Daten entwickeln, wie z.B. Mapbox und MAPS.ME.

osm-maps möchte zu diesem Ökosystem der OSM-basierten Themenkarten beitragen.